Schulpartner fordern "Fortbildungsscheck" für LehrerInnen
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- Kategorie: Bildungswesen
- Erstellt am Freitag, 29. März 2013 17:44
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Neues vom B-SGA: Schulpartner fordern "Fortbildungsscheck" für LehrerInnen
Utl.: Schwere Versäumnisse bei der Umsetzung von Zentralmatura und neuer Oberstufe
Wien (OTS) - Theodor Saverschel, Präsident des Bundesverbandes der Elternvereine an mittleren und höheren Schulen Österreichs und derzeit Vorsitzender des Bundes-Schulgemeinschaftsausschusses (B-SGA), stellt nach der zweiten Sitzung des B-SGA fest: "Ab dem kommenden Schuljahr kann die neue Oberstufe umgesetzt werden. Dafür ist eine Semestrierung der Lehrpläne erforderlich. Meines Wissens gibt es im AHS-Bereich diese Lehrpläne noch für keinen einzigen Gegenstand. Es wurden angeblich noch nicht einmal die Lehrplankommissionen einberufen. Ich frage mich, wieso BM Schmied seit der gesetzlichen Verankerung der neuen Oberstufe über ein Jahr tatenlos hat verstreichen lassen."
"Auch wenn die Schülervertretung wegen zu geringer Wahlmöglichkeiten mit der neuen Oberstufe nicht restlos glücklich ist, könnten im Rahmen dieser notwendigen Lehrplanänderung endlich rechtsverbindlich die Inhalte verankert werden, die bei der Zentralmatura alle Kandidaten beherrschen müssen", ergänzt der Bundesschulsprecher Felix Wagner. "In Mathematik etwa gibt es einen Grundkompetenzenkatalog mit vielen konkreten Inhalten, doch handelt es sich dabei um eine BIFIE-Broschüre, die jederzeit geändert werden könnte, und keine rechtsverbindliche Grundlage, auf die sich alle Schulpartner und auch die Schulbuchverlage verlassen können."
Eckehard Quin, Vorsitzender der AHS-Gewerkschaft in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst, fasst die Position der Schulpartner in einem anderen Bereich zusammen, über den in der dreistündigen Sitzung beraten wurde. "Wir fordern eine Art virtuellen Fortbildungsscheck für Lehrerinnen und Lehrer, den diese bei dem Fortbildungsanbieter einlösen können, der die passenden Angebote stellt." Derzeit haben Pädagogische Hochschulen quasi das institutionelle Fortbildungsmonopol. In manchen Bereichen seien diese allerdings einfach nicht in der Lage, das passende Angebot zu stellen. "Die fachwissenschaftliche Fortbildung von AHS- oder BMHS-Lehrern kann sinnvollerweise nur an Universitäten oder Fachhochschulen erfolgen." Roland Gangl, stellvertretender Vorsitzender der BMHS-Gewerkschaft in der GÖD, ergänzt: "Technische Neuerungen in Betrieben werden am besten von den Betrieben selbst geschult. Mit einem Fortbildungsscheck bekäme der Anbieter das Geld, der die Schulung durchführt."
Alle Schulpartner sind sich darüber einig, dass Fortbildung in möglichst hohem Ausmaß in der unterrichtsfreien Zeit angeboten werden sollte. "Wenn ein solches qualitativ hochwertiges Angebot existiert, werden die Lehrer dieses auch nutzen", so Gangl und Quin unisono. Abschließend erneuern die Schulpartner ihre Forderung nach einer raschen gesetzlichen Verankerung des Bundes-Schulgemeinschaftsausschusses: "Wir haben unser Konzept vorgelegt. Die Politik muss nur wollen, dann kann es ganz schnell gehen. Allerdings hatten wir nicht den Eindruck, dass BM Schmied an einer dadurch erreichten Stärkung der Schulpartnerschaft interessiert ist."
Rückfragehinweis:
Mag. Roland Gangl, Vorsitzender-Stellvertreter der BMHS-Gewerkschaft in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst,
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Mag. Dr. Eckehard Quin, Vorsitzender der AHS-Gewerkschaft in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst,
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Ing. Theodor Saverschel, MBA, Präsident des Bundesverbandes der Elternvereine an mittleren und höheren Schulen Österreichs,
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Felix Wagner, Bundesschulsprecher,
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Mag. Matthias Hofer, 0664 46 04 153,
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Tägliche Turnstunde – Mittel zum Zweck für Interessen der Sportindustrie
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- Hauptkategorie: Themen
- Kategorie: Gesundheit
- Erstellt am Samstag, 26. Januar 2013 04:08
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Utl: Elternverbände fordern Einbeziehung der Betroffenen statt Wirtschafts-Lobbying
Der Bundeselternverband der AHS und BHS (BEV) fordert gemeinsam mit der Plattform Elterngesundheit (PEG) eine basisnahe Diskussion um das Thema „tägliche Turnstunde“. „Es kann nicht sein, dass die Wirtschaftsinteressen der Sportindustrie im Vordergrund stehen, wenn es um unsere Kinder geht.“ Gemäß einer neuen Studie, die bei der Pressekonferenz des BSO am 25.1.2013 präsentiert wurde, hätte die tägliche Turnstunde sehr positive wirtschaftliche Folgen für die Sportindustrie. Sportlichere Kinder und Jugendliche würden zu einem deutlichen Zuwachs der Wirtschaftsleistung im Sportsektor führen.
„Diese zusätzliche Finanzierung passiert aber zum Großteil über uns Eltern! Wir sind enttäuscht, dass es hier offensichtlich wieder einmal um rein wirtschaftliche Beweggründe und erst in zweiter Linie um die Zukunft unserer Kinder geht. Es wird Zeit, endlich den Fokus auf die Zielgruppe/n zu richten, die es wirklich betrifft, nämlich die Kinder und deren Eltern als Zahler!“
Theodor Saverschel, Präsident des Bundeselternverbands: „Es gibt bereits seit 2009 eine Rahmenvereinbarung zwischen BMUKK, Sportministerium und BSO in der eine Zusammenarbeit bei Angeboten von Bewegung, Spiel und Sport in österreichischen Schulen vereinbart wurde. Eine aktive Einbeziehung der Eltern ist jedoch nicht angedacht worden.“
„Wir haben bereits mehrfach unsere Zweifel an der Umsetzbarkeit einer täglichen Turnstunde geäußert“, so Saverschel weiter. „Es gibt nicht genügend Turnsäle, von einer Stunde Turnunterricht bleibt durch Wegzeiten, Umziehen und ev. Duschen nicht viel übrig. Es geht nicht darum, Athleten auszubilden, den Kindern soll vielmehr Spaß an der Bewegung vermittelt werden.“
„Viel sinnvoller wären regelmäßige, kleinere Bewegungseinheiten, immer dann, wenn die Aufmerksamkeit zurückgeht. Mit solchen „10-Minuten-Einheiten“ lassen sich auch Lernleistungen verbessern. Diese sind außerdem leichter in den Unterricht zu integrieren“, so Ingrid Wallner, Koordinatorin der Plattform Elterngesundheit.
Die Plattform Elterngesundheit ist eine Kooperation der österreichischen Elternverbände im Dachverband der Österreichischen Liga für Kinder und Jugendgesundheit mit dem Ziel der Gesundheitsförderung bei Kindern und Eltern.
Rückfragehinweis:
Ingrid Wallner, MBA
Ing. Theodor Saverschel, MBA
Präsident
Bundeselternverband AHS/BHS
www.bundeselternverband.at
Tel.:0680 / 1411141
Koordinatorin
Plattform Elterngesundheit
www.elterngesundheit.at
Tel: 0664 / 300 82 86
Schule trifft Uni - Uni Orientiert
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- Hauptkategorie: BEV Österreich
- Kategorie: Unterstützungen
- Erstellt am Mittwoch, 21. November 2012 14:01
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UniOrientiert - die Infoveranstaltung für SchülerInnen, am 4. und 5. April 2013
Erst informieren, dann studieren - UniOrientiert bietet an zwei Tagen im Jahr die Möglichkeit, das Studienangebot der Universität Wien und verschiedene Serviceeinrichtungen für Studierende kennenzulernen





